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"Beim Bacha"

 

Schau wieder isch soweit

´s täglich Brot goht aus.

Jetzt muaß ma bacha, hait

Kommt nuibaches en ´s Haus.

D´ Modder hot, kaum dass se wacht,

en äller Morgafrüha schau

ihr´n starka Brottoig gmacht,

dass ´r Zeit hot zom Gau.

Als dr Vadder muaß uff´s Feld,

hairt ´r schnell no d´ Modder sa:

„Vadder, du muascht mer, gelt

dui Muld uff´s Wägale dra.“

Se lent ´s Wägale vor am Haus

Mi dr Muld druff stau,

d´ Modder holt da Deckel raus

ond hot an aufe dau.

Bis Zeit ischt, mit ihram Laus,

fuatret se ihr Vieh em Stall,

fertigt ihre Schualer naus

ond macht voll fertig überall.

Als se nocht ens Bachhaus goht,

fällt ´r siedig hoiß no ei,

au en Kuacha no zom Brot,

dees wär für Kender fei.

Nemmt da Muldadeckel nauf

Ond wellet druff oin aus,

streicht schnell ´s Pfläd no druff

ond macht sich naus zom Haus.

Schreckensbloich erschrick se do –

Du liabe Zeit, jetzt laß me gau,

Nochbers Goißbock sieht se jo

En ihram Brottoig drenna stau!

Deescht schau a schlemma Sach,

der Goißbock kommt et raus.

„Du liabe Zeit, o Gramalär,

wenn no der Geißbock us am Toig huß wär!“

Aischt durch Drohung uff sei Dach

Setzt er durch Hechtsprong raus.

Jetzt – was do en dener Not?

Dapfer da Deckel drüber,

se bächt ihr Brot

ond – lachet heut no drüber.

 

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